Diversity Woche – Enter Next Level

Vom 18.-22.06.2018 findet an der Universität zu Köln die Diversity-Woche „Du machst den Unterschied!“ statt. Ziel dieser Woche ist es, durch Veranstaltungen und Aktionen für den Umgang mit Vielfalt und Chancengerechtigkeit zu sensibilisieren und auf die existierenden Angebote oder Institutionen an der Universität zu Köln aufmerksam zu machen. Das Programm richtet sich sowohl an Beschäftigte als auch an Studierende und Interessierte.

Weitere Informationen zum Schwerpunkt und Programm der Diversity Woche (link)

»school is open« 4.0 bieten vier Veranstaltungen an:

  • Lernwerkstatt: Erinnern an die Shoah in der Migrationsgesellschaft, Montag 18.06.2018, 14.00-15.30 Uhr, Education Lab*, Anmeldung per Mail
  • Lernwerkstatt: Discover University, Dienstag 19.06.2018, 12.00-13.30 Uhr, Education Lab*, Anmeldung per Mail
  • Lernwerkstatt: Discover Inclusion & Diversity, Dienstag 19.06.2018, 14.00-15.30 Uhr, Education Lab*, Anmeldung per Mail
  • Speedbarcamp – Phänomene der digitalen Spaltung, Mittwoch, 20.06.2018, 16.00-17.30 Uhr, Education Lab*, Anmeldung per Mail

In den drei Lernwerkstätten werden Studierende Arbeiten vorstellen und diese mit den Gästen im Kontext von Diversity diskutieren.

Im Speedbarcamp zu Phänomenen der digitalen Spaltung im Kontext von Diversität sind Sessions zu Geschlechtergerechtigkeit, Barrierefreiheit und ökonomischer Chancengleichheit sowie Videocalls mit verschiedenen Expert_innen geplant. Teilnehmer_innen der Diversity-Woche können gerne eigene Sessions anbieten. Eine Session beinhaltet ein Statement von max. 5 Minuten und hält eine Bearbeitungsmethode für die präsentierten Thesen bereit. Bitte Session und/oder Teilnahme bis 08.06.2018 per Mail an silke.kargl@uni-koeln.de anmelden.

*Das Education Lab befindet sich in den Räumen 2.108, 2.110 und S 136 im 2. OG an der Humanwissenschaftlichen Fakultät, Gronewaldstr. 2, 50931 Köln (Gebäude 216)

#CologneSummerSchoolIsrael back in Cologne

Nach 12 intensiven Tagen mit einem vielseitigen Programm sind wir wieder zurück in Köln. Danke an March of the Living, Willy Brandt Center Jerusalem, Women of the wall, Hadassah College, Yad Vashem School in Jerusalem, Shoah Überlebende Fanny Englard, Ghetto Fighters House, BialikRogozin in Tel Aviv, Goethe Institut Tel Aviv, Henry Jakubowicz, Deutsche Botschaft in Tel Aviv, Beit Hatfutsot Museum of the Jewisch People, Tel Aviv und unseren Sponsoren.

Mehr zur Cologne Summer School in Israel: info, twitter

Wonderwoman aus Köln:
Fanny Englard

schoolisopen, CC-BY-SA

Fanny Englard (92) wurde in der Bachemerstraße, nahe der Humanwissenschaftlichen Fakultät geboren. Der Lieblingsort ihrer Kindheit war der Stadtgarten. Sie erinnert sich an Karneval ebenso wie an das jüdische Purimfest in Köln. Shabbat verbrachte sie mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern im Volksgarten in der Kölner Südstadt, wo die Kinder am Teich Völkerball spielten.

Eindrücklich berichtet sie den Zuhörenden der Cologne Summer School (info, twitter) in Israel 2018, Tilo Weber, Frieder Schumann, Silke Kargl und Gudrun Hentges, wie sich an ihrer Schule, dem jüdischen Gymnasium der Jawne, plötzlich alles änderte und wie sie aufgrund ihrer enormen Widerstandskraft – und mit viel Glück – überleben konnte.

„Das bin ich den vielen Toten schuldig.“

Fanny Englard ist deutlich: Sie will kein „Danke“ für ihre Erzählungen. Sie sieht es als ihre Pflicht an, Zeugnis abzulegen. Von ihren Kölner Besucherinnen und Besuchern erwartet sie, dass sie als Botschafter_innen fungieren sollen, die ihre Erlebnisse weitertragen und Verantwortung für die Zukunft übernehmen sollen.
Dies machte sie Zeit ihres Lebens deutlich:

Fanny ist stolze Israelin. Schon bei Hashomer Hatzair hatte sie sich, um vor den Nazis fliehen zu können, auf die Einwanderung in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina vorbereitet. Auch anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Staates Israel betont sie ihre innige Verbundenheit mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten:

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