IUS-Profil

Wesentlicher Bestandteil des »school is open« BildungsRaumProjektes (bis 31.03.2018) war die Gründung und Entwicklung der Praxisschule »Inklusive Universitätsschule Köln« (IUS). Als wesentliche Komponente des Konzeptes der Praxisschule wurde im Rahmen der bildungswissenschaftlichen Anteile in der Lehrer_innenbildung ein Studiengangsprofil, das IUS-Profil, eingebracht und pilotiert.

Seit dem 01.04.2018 ist »school is open« mit neuen Teilprojekten beauftragt und hat alle Aufgaben um das IUS-Profil abgegeben. Aktuelle Informationen auf der Website des IUS-Profils (link)

Bis zum 31. Mai 2017 bzw. 31. Dezember 2016 konnten sich Studierende der Lehramtsstudiengänge Berufskolleg I sowie II, Haupt-Real-Gesamtschule, Grundschule, Gymnasium und Sonderpädagogik an der Universität zu Köln auf das IUS-Profils bewerben, um ab dem Wintersemester 2017/18 bzw. Sommersemester 2017 ihre Veranstaltungen in den Bildungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Inklusion und Inklusive Didaktik zu studieren. Dafür wurden inklusive Lernformate, Team-Teaching von Bildungswissenschaftler_innen und Sonderpädagog_innen angeboten. Das lehramtsübergreifend und praxisbezogen Studiengangsprofil hatte zum Ziel Lehramtsstudierende vorzubereiten, zukünftig inklusive Settings zu gestalten. Die beiden Bewerbungsphasen waren Teil der Zukunftsstrategie Lehrer_innenbildung (ZuS) und konnten parallel zum „Studium inklusiv“ geplant werden.

Für das IUS-Profil bewarben sich 51 Lehramtsstudierende im SoSe 2017 und 65 im WiSe 2016/17. Sie wurden alle zu den Aufnahmegesprächen eingeladen. An den Aufnahmegesprächen am 19. Juli 2017 nahmen 39 Studierende teil, am 13. und 14. Februar 2017 50 Studierende. An den ersten Aufnahmegesprächen im Februar 2017 absolvierten die Bewerber_innen Stationen zu sechs Kompetenzfeldern: Inklusive Haltung, didaktische Vorstellung, Vermittlungsfertigkeit, Pädagogische Vision, Arbeit im Team und Beratung.

Die Aufnahme der Studierenden in das IUS-Profil wurde von einer Aufnahmekommission geregelt, in der alle universitären Statusgruppen vertreten waren. Die Aufnahmekommission entschied einstimmig, alle 39 bzw. 50 Studierenden aufzunehmen.