Speedbarcamp zur digitalen Spaltung #DiversityWeek

Gegenstand unseres gestrigen Speedbarcamps zu Phänomenen der digitalen Spaltung waren die gesamtgesellschaftliche Veränderungen wie erhöhte Mobilität, Flexibilität und Diversität, die durch die digitale Transformation (u.a. neue Speicherkapazitäten und Kommunikationsmittel) entstehen. Dabei können neue Überforderungen und Varianten der Exklusion hervorgerufen werden, die als digitale Spaltung bezeichnet werden.

»school is open« 4.0 plädiert daher unter dem Slogan #InformatischeBildungfürAlle für eine Auseinandersetzung mit sowohl den technischen Dimensionen der Transformation als auch den sozialen Prozessen im Rahmen digitaler Bildung. Dies schließt mögliche digitale Ungleichheiten als Barrieren für die Umsetzung von Bildungsgerechtigkeit mit ein. Dazu gehört auch den Einsatz von digitalen Elementen in Lernsituationen zu reflektieren. Die Idee von Reflexiver Digitalisierung zielt auf die Nutzung der digitalen Möglichkeiten für den Erfolg des Lernprozesses und das Wohlbefinden von Menschen ab. Lehrkräfte unterstützen Lernprozesse mit dem Ziel kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation und Kollaboration zu ermöglichen. Lernen im digitalen Zeitalter orientiert sich an einem demokratischen Referenzrahmen, der Multiperspektivität, Mitbestimmung und eine inklusive Gesellschaft fördert.