#OTD Kölner Synagoge heute vor 59 Jahren wiedereröffnet

On this day #OTD – vor 59 Jahren weihte die Jüdische Gemeinde in Köln die wiedererrichtete Synagoge in der Roonstraße mit einem feierlichen Festgottesdienst ein. Während der Reichspogromnacht im November 1938 wurden alle sieben Synagogen in Köln von den Nationalsozialisten verwüstet und zum Teil zerstört. Nur wenige Wochen nach der Einweihung, am 24./25. Dezember 1959, wurde die Synagoge durch Schmierereien beschädigt.

Ich bin Vincenz Borgelt und habe mich während meines Praktikums bei »school is open« 4.0 mit antisemitischen Vorfällen im deutschsprachigen Raum näher auseinandergesetzt. Hierfür habe ich eine Übersicht von Institutionen bearbeitet, die antisemitische Vorfälle in Deutschland dokumentieren. Geplant ist diese Übersicht noch dieses Jahr als OER zu veröffentlichen – stay tuned!

Was kann unternommen werden, damit der Hass gegen Jüdinnen und Juden aufhört?

Während der Überarbeitung ist mir eine Frage immer wieder in den Kopf gekommen: Was kann unternommen werden, damit der Hass gegen Jüdinnen und Juden aufhört?
Als zukünftiger Lehrer für Sport und Geschichte denke ich natürlich direkt an die Schule, die präventiv Antisemitismus bearbeiten muss. Schule kann die Problematik direkt an den Wurzeln packen und den tief verankerten Hass aus den Köpfen streichen. Hierfür wäre Bildungsmaterial, sowie Fortbildung von Lehrkräften notwendig, zu denen vielleicht auch die Dokumentation von antisemitischen Vorfällen beitragen könnte.

#stimmeerheben #niewiederjudenhass

Wer hat an der Uhr gedreht,…

…ist es wirklich schon so spät?

Wisst ihr noch als wir 2008 begonnen haben unsere Wunschmaschinen anzuwerfen? Dieter Asselhoven lebte noch, Kersten Reich war noch an der Uni Köln und wir wurden von Heidi Helmhold und dem Dekanat der Humanwissenschaftlichen Fakultät fleißig unterstützt, das »school is open« BildungsRaumProjekt zu gründen, um als studentische Initiative unsere Ideen mit den zur Verfügung gestellten Mittel umzusetzen.

Daraus entstanden inzwischen sage und schreibe zwei Schulen, die gemeinsam in einem Neubau in Köln Ehrenfeld auf dem Heliosgelände zusammenarbeiten werden. Eine sehr gelungene Kooperation zwischen Rektorat der Uni Köln, Schulverwaltung der Stadt Köln und kommunalpolitischen Initiativen und allen involvierten Akteurinnen und Akteuren. Die Teams beider Schulen haben sich teilweise aktiv an diesem Prozess des Schulgründungs-Arbeitskreises beteiligt und sich seitdem mächtig für den Transfer in die Praxis eingesetzt. Wir wünschen Alles Gute und viel Erfolg für Eure Übergänge und die Umzüge und auch den Schülerinnen und Schülern jede Menge (Lern-)Erlebnisse.

Aktuelles und alle Detailinformationen der Schulen findet ihr hier: https://www.heliosschule.com/
Alle Informationen zur Einbindung von Studierenden in den Schulen findet ihr hier: http://zfl.uni-koeln.de/projekte-berufsfeldpraktikum.html
An der Universität zu Köln hat sich das Netzwerk Inklusion gegründet, abonniert gerne den Newsletter: https://zfl.uni-koeln.de/netzwerk-inklusion.html

Empfehlen möchten wir AUGENHÖHE macht Schule: https://vimeo.com/283306554
Vielleicht sehen wir uns bei der Premiere an der Uni Köln am 28.09.2018 oder bei einer Aufführung des Films, der zeigt wie viele Schulen sich auf den Weg gemacht haben, ihr Arbeit neu zu gestalten. Zur Anmeldung

In der Zeit vom 09. bis 11. September 2018 feiern wir Rosch ha-Schana, das Jüdische Neujahrsfest.

Mit Honig und Äpfeln stärken wir uns für die neuen Aufgaben…
In diesem Sinne: Shana tova…Frohes Neues Jahr

Eure sios
Silke Bettina Kargl, Frieder Schumann und Anne Laura Franke

100 Jahre Alija von Alumni der Universität zu Köln| Geschichten der Einwanderung nach Israel

For the english version click here.

#unikoeln100 #unikoelnAlumniAlija @schoolisopen (twitter, facebook, instagram)

Zum 100-jährigen Jubiläum der Neugründung der Universität zu Köln im Jahr 2019 möchte »school is open« Geschichten Kölner Alumni dokumentieren, um damit jüdisches Leben im Spannungsfeld zwischen Köln und Israel sichtbar zu machen. Diese individuellen Biographien von Alumni der Universität zu Köln, die im Zuge der Alija nach Israel emigriert sind, werden im Rahmen eines Symposiums unter Leitung von Frau Prof. Hentges öffentlich präsentiert. Somit wird die Professur bzw. der Lehr- und Forschungsbereich Politikwissenschaft, Bildungspolitik und politische Bildung an der Humanwissenschaftlichen Fakultät diese individuellen Lebenszeugnisse Kölner Emigrantinnen und Emigranten wissenschaftlich rahmen und in Forschung und Lehre integrieren.

Jüdinnen und Juden haben an der Universität zu Köln studiert (und promoviert) und einige von ihnen sind im Laufe ihres Lebens nach Israel eingewandert. Einige dieser Kölner Alumni sind Überlebende der Shoah, die zum Beispiel vom Entzug der Doktorgrade im Nationalsozialismus betroffen waren. Verwandte dieser Überlebenden der Shoah können „Zeugen der Zeitzeugen“ sein und als Folgegeneration dazu beitragen, dass die Biographien ihrer Eltern oder Großeltern nicht in Vergessenheit geraten. Die Narrative der Kölner Alumni über ihr Leben und ihre Aktivitäten an der Universität zu Köln sollen sichtbar gemacht und somit zu einem Teil der Erinnerungskultur werden, was als Würdigung jüdischen Lebens nach der Shoah gedacht ist.

Sie sind Alumni der Universität zu Köln, bzw. verwandt mit einer Alumna oder einem Alumnus und leben in Israel? Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf, damit wir ins Gespräch kommen.

Mehr Informationen zu »school is open« 4.0, über unsere Erinnerungskulturelle Lernwerkstatt und über unsere Arbeit gegen Antisemitismus – auch israelbezogenen Antisemitismus – finden Sie hier: http://www.schoolisopen.uni-koeln.de/css-in-israel/

Ansprechpersonen an der Humanwissenschaftlichen Fakultät:
Silke Bettina Kargl
»school is open« 4.0
Humanwissenschaftliche Fakultät | Universität zu Köln
Telefon 0221 470 – 2185
E-Mail silke.kargl@uni-koeln.de

Prof.in Dr. Gudrun Hentges
Professur für Politikwissenschaft, Bildungspolitik und politische Bildung
Humanwissenschaftliche Fakultät | Universität zu Köln
E-Mail ghentges@uni-koeln.de

Rektoratsbeauftragter „100 Jahre neue Universität zu Köln 1919-2019“
Dr. Rainer Minz
Rektorat | Universität zu Köln
Telefon 0221 470 – 5909
E-Mail r.minz@verw.uni-koeln.de
http://100jahre.uni-koeln.de/


100 years of Aliyah of University of Cologne Alumni – Stories of the immigration to Israel

Für die deutsche Version klicken Sie hier.

#unicologne100 #unicologneAlumniAliyah @schoolisopen (twitter, facebook, instagram)

»school is open« 4.0 would like to use the approaching 100-years anniversary of the refounding of the University of Cologne in the following year to document stories of University of Cologne Alumni to illustrate Jewish life between Cologne and Israel. These individual biographies of Cologne Alumni who immigrated in the context of Aliyah to Israel will be publicly presented under the direction of Prof. Gudrun Hentges. Therefor the chair respectively the teaching and research area for Political Science, Educational Policy and Political Education at the Faculty of Human Sciences will scientifically frame these individual life testimonies of Cologne immigrants and integrate them into teaching and research.

Jews studied (and did a doctorate) at the University of Cologne, some of them did Aliyah and immigrated to Israel. Several of these Cologne Alumni are survivors of the Shoah, whose doctoral grades were revoked in National Socialism. Family members and relatives of these survivors could bear witness to their stories and ensure as the second generation that the biographies of their parents or grandparents will not be forgotten. These narratives of Jewish alumni of their life and activities at the University of Cologne should become visible and be part of the commemorative culture which is thought as appreciation of Jewish life after the Shoah.

Have you studied at the University of Cologne or are you a relative of an Alumna/Alumnus and do you live in Israel? Please contact us so we can get into conversations with one another.

You can find more information about »school is open« 4.0, about our commemorative learning workshop and our work against antisemitism, also Israel-related antisemitism here: http://www.schoolisopen.uni-koeln.de/css-in-israel/

Contact persons at the Faculty of Human Sciences:
Silke Bettina Kargl
»school is open« 4.0
Faculty of Human Sciences | University of Cologne
Telephone 0049 221 470 2185
E-Mail silke.kargl@uni-koeln.de

Prof.in Dr. Gudrun Hentges
Chair for political Science, educational Policy and political Education
Faculty of Human Sciences | University of Cologne
E-Mail ghentges@uni-koeln.de

Rectorate Representative „100 years new University of Cologne 1919-2019“
Dr. Rainer Minz
Rectorate | University of Cologne
Telephone 0049 221 470 5909
E-Mail r.minz@verw.uni-koeln.de
http://100jahre.uni-koeln.de/